Ökonom · Soziologe · Berater · Dozent

»Innovation ist mehr als Technologie und gute Ideen. Menschen handeln am Ende.«

An der Schnittstelle von Ökonomie und Soziologie. Als Forscher, Unternehmer und Berater.

Meine Themen

Forschung · Transfer · Beratung

Forschung

Wie entstehen Innovationen in Organisationen und warum scheitern sie? 70+ Interviews, Langzeitstudien, keine Schlagworte.

Transfer

Von der Praxis zur Theorie, nie andersherum. Das Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis.

Beratung

Mit evoplan Consulting — nah an der Praxis, geerdet in der Theorie. Strategie, Innovation, Entwicklung.

Meine Person

Tilmann Drebes

Ökonom und Soziologe. Forscher, Unternehmer und Berater an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.

Diplom-Volkswirt · Uni Bonn Dr. phil. MBA · CBS Kopenhagen Hochschulpreis 2024 VCI-Wissenschaftspreis

Ich verbinde ökonomisches und soziologisches Denken — als Forscher, Unternehmer und Berater. Viele Berater denken soziologisch, aber nicht ökonomisch. Viele Ökonomen denken in Modellen, aber nicht in sozialen Realitäten. Strategisches Denken braucht beides — die Verbindung ist selten und entscheidend.

Für Familienunternehmen und Mittelstand bedeutet das: Strategie ist mein Kernfeld — mit dem Blick für das, was Zahlen nicht zeigen.

Mein wissenschaftlicher Zugang orientiert sich am amerikanischen Pragmatismus — Dewey, Mead, James. Theorie ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das sich in der Praxis bewähren muss. Mein theoretisches Fundament ist der Spannungsfeldansatz von Friedrich Fürstenberg: Organisationen sind lebendige Spannungsfelder zwischen individuellen Bedürfnissen und institutionellen Anforderungen — zwischen Autonomie und Kontrolle, Effizienz und Legitimation.

Diplom-Volkswirt (Universität Bonn) · Dr. phil. · MBA-Studium (Copenhagen Business School). Gründer und Geschäftsführer von evoplan Consulting. Über zwei Jahrzehnte Erfahrung in Beratung, Forschung und Lehre. Gastprofessor an der Hochschule Darmstadt, Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2024, VCI-Wissenschaftspreis.

Meine Studien

Empirische Forschung

Von der Praxis zur Theorie — nie andersherum.

70+
Interviews
3
Langzeitstudien
15+
Feldforschung
Chemie & Pharma
Innovationstransfer
Methode & Zeitraum

2009–2018

70+ Interviews

Grounded Theory · 7 Standorte

Fragestellung & Ergebnis

F: Wie werden Innovationen verankert — oder warum scheitern sie?

E: Mehrdimensionales Modell. Nomos 2019, VCI-Preis.

Polizei
Digitale Transformation
Methode & Zeitraum

2018–2023

25+ Interviews

Leitfadeninterviews

Fragestellung & Ergebnis

F: Wie verändert Digitalisierung Kultur und Führung?

E: Spannungsfelder zwischen Modernisierung und Beharrungskraft.

Verwaltung
Organisationsentwicklung
Methode & Zeitraum

2024–2025

Wissenschaftlicher Berater

Führungsverantwortung

Fragestellung & Ergebnis

F: Wie gelingt der Aufbau einer neuen Einheit?

E: Erkenntnisse zu Wandel — verbunden mit dem Spannungsfeldansatz.

»Organisationen sind keine Maschinen. Sie sind lebendige Spannungsfelder — zwischen individuellen Bedürfnissen und institutionellen Anforderungen.«
Friedrich Fürstenberg — Organisationssoziologe
Meine Theorie

Theoretischer Ansatz

Autonomie · Kontrolle

Individuelle Handlungsfreiheit trifft auf organisationale Steuerungsanforderungen.

Effizienz · Legitimation

Ökonomische Rationalität trifft auf soziale Akzeptanzanforderungen.

Individuum · Institution

Persönliche Bedürfnisse treffen auf strukturelle Zwänge und Erwartungen.

Veränderung · Stabilität

Innovationsdruck trifft auf organisationale Beharrungskräfte.

FürstenbergSpannungsfeldansatz
Dewey · Mead · JamesAmerikanischer Pragmatismus
Hans JoasEuropäische Rezeption
Crozier · FriedbergAkteur & System

Organisationen sind keine Maschinen. Sie sind lebendige Spannungsfelder — zwischen individuellen Bedürfnissen und institutionellen Anforderungen. Zwischen Autonomie und Kontrolle. Zwischen Effizienz und Legitimation. Friedrich Fürstenberg hat diese Erkenntnis als erster systematisch beschrieben. Ich führe sie weiter.

Der Ansatz verbindet ökonomisches Denken mit soziologischem Verstehen — und geht zurück auf den amerikanischen Pragmatismus von Dewey, Mead und James, dessen europäische Rezeption Hans Joas maßgeblich geprägt hat. Wer Spannungen in Organisationen versteht, kann sie gestalten statt verwalten. Das ist der Unterschied zwischen Veränderung, die funktioniert, und Veränderung, die scheitert.

Meine Innovation

Mehr als Technologie

Innovation ist ein Begriff, der heute inflationär verwendet wird — und gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Echte Innovation entsteht im Zusammenspiel von Menschen, Strukturen und Ideen — und scheitert genau dort, wo dieses Zusammenspiel nicht gelingt.

Der entscheidende Faktor ist selten die Technologie. Es sind die Menschen und die Organisation dahinter. Diese soziale Dimension von Innovation ist mein Forschungs- und Arbeitsfeld — als Berater, Forscher und Hochschullehrer.

70+
Interviews
Organisationen in der Chemieindustrie
3
Dimensionen
Technik · Wirtschaft · Soziales
1
Erkenntnis
Menschen entscheiden — nicht Technologie
Meine Anwendung

Neue Geschäftsmodelle

Viele Unternehmen wissen, was sie tun — aber nicht mehr, wohin. Geschäftsmodelle entstehen historisch, wachsen organisch und verfestigen sich still. Wer sie nicht regelmäßig analysiert, verwaltet Vergangenheit statt Zukunft zu gestalten.

Ich analysiere Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Ökonomie und Soziologie — nicht nur auf dem Papier, sondern dort, wo sie wirklich funktionieren: in den Entscheidungen, Strukturen und Routinen von Menschen und Organisationen.

Das Ergebnis ist kein Strategiepapier, das im Regal steht. Es ist ein klares Bild davon, was trägt, was bremst — und wo echte Entwicklung möglich ist.

»Lass Dich leiten von der Lust auf das Neue — aber achte darauf, dass es kein minderes Ziel ist, die Welt mit dem, was Du forschend tust, zusammenzuhalten.«
Jürgen Mittelstraß — Wissenschaftsphilosoph
Meine Publikation

Innovationstransfer

Buchcover

Eine empirische Studie über sieben Jahre, 70+ Interviews und sieben Standorte in der Chemieindustrie.

Wie gelingt Innovation in Organisationen wirklich — und warum scheitert sie so oft? Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner empirischen Studie. Über sieben Jahre, 70+ Interviews und sieben Standorte in der Chemieindustrie habe ich untersucht, wie neue Ideen intern übertragen, angepasst und verankert werden.

Das Ergebnis ist ein mehrdimensionales Modell des Innovationstransfers:

Technische Machbarkeit Wirtschaftliche Tragfähigkeit Soziale Akzeptanz
🏆 VCI-Wissenschaftspreis · Nomos Verlag 2019
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