An der Schnittstelle von Ökonomie und Soziologie. Als Forscher, Unternehmer und Berater.
Wie entstehen Innovationen in Organisationen und warum scheitern sie? 95+ Interviews, Langzeitstudien, empirisch fundiert.
Von der Praxis zur Theorie, nie andersherum. Das Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis.
Strategieberatung für Mittelstand und Familienunternehmen mit evoplan Consulting. Strategie mit Substanz: wissenschaftlich fundiert, unternehmerisch gedacht.
Ökonom und Soziologe. Forscher, Unternehmer und Berater an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis.
Ich verbinde ökonomisches und soziologisches Denken, als Forscher, Unternehmer und Berater. Viele Berater denken soziologisch, aber nicht ökonomisch. Viele Ökonomen denken in Modellen, aber nicht in sozialen Realitäten. Strategisches Denken braucht beides. Die Verbindung ist selten und entscheidend.
Für Familienunternehmen und Mittelstand bedeutet das: Strategie ist mein Kernfeld, mit dem Blick für das, was Zahlen nicht zeigen.
Mein wissenschaftlicher Zugang orientiert sich am amerikanischen Pragmatismus: Dewey, Mead, James. Theorie ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das sich in der Praxis bewähren muss. Mein theoretisches Fundament ist der Spannungsfeldansatz von Friedrich Fürstenberg: Organisationen sind lebendige Spannungsfelder zwischen individuellen Bedürfnissen und institutionellen Anforderungen, zwischen Autonomie und Kontrolle, Effizienz und Legitimation.
Diplom-Volkswirt (Universität Bonn) · Dr. phil. · MBA-Studium (Copenhagen Business School). Gründer und Inhaber von evoplan Consulting. Über zwei Jahrzehnte Erfahrung in Beratung, Forschung und Lehre. Mehrfach Vertretungsprofessor an der Hochschule Darmstadt, Lehrbeauftragter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und an der RPTU Kaiserslautern-Landau. Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2024, VCI-Wissenschaftspreis.
Von der Praxis zur Theorie, nie andersherum.
7 Jahre
70+ Interviews
Grounded Theory · 7 Standorte
F: Wie werden Innovationen verankert? Warum scheitern sie?
E: Mehrdimensionales Modell. Nomos 2019, VCI-Preis.
2018–2023
25+ Interviews
Leitfadeninterviews
F: Wie verändert Digitalisierung Kultur und Führung?
E: Spannungsfelder zwischen Modernisierung und Beharrungskraft.
2024–2025
Wissenschaftlicher Berater
Führungsverantwortung
F: Wie gelingt der Aufbau einer neuen Einheit?
E: Erkenntnisse zu Wandel, verbunden mit dem Spannungsfeldansatz.
Sechs Spannungssituationen prägen jede Organisation (Drebes 2019, in Anlehnung an Fürstenberg).
Bewahrende Kräfte treffen auf Veränderungs- und Innovationsdruck.
Organisationale Steuerung trifft auf individuelle Handlungsfreiheit.
Der Bedarf an Einheit trifft auf Spezialisierung und Eigenlogiken.
Soziale Akzeptanz trifft auf ökonomische Rationalität.
Zusammenhalt trifft auf Wettbewerb um Ressourcen und Anerkennung.
Regeln und Strukturen treffen auf gelebte Praxis und Vertrauen.
Organisationen sind keine Maschinen. Sie sind lebendige Spannungsfelder, zwischen individuellen Bedürfnissen und institutionellen Anforderungen. Zwischen Autonomie und Kontrolle. Zwischen Effizienz und Legitimation. Friedrich Fürstenberg hat bereits 1953/54 als Erster in der Betriebssoziologie Betriebe systematisch als Spannungsfelder beschrieben. Ich habe diese Perspektive zu sechs Spannungssituationen verdichtet und führe sie weiter.
Der Ansatz verbindet ökonomisches Denken mit soziologischem Verstehen und geht zurück auf den amerikanischen Pragmatismus von Dewey, Mead und James, dessen europäische Rezeption Hans Joas maßgeblich geprägt hat. March und Simon liefern mit dem Konzept der Bounded Rationality die entscheidende Brücke zur ökonomischen Entscheidungstheorie: Akteure handeln nicht optimal, sondern hinreichend gut, eine Annahme, die sich nahtlos in die Spannungsfeldlogik einfügt. Wer Spannungen in Organisationen versteht, kann sie gestalten statt verwalten. Das ist der Unterschied zwischen Veränderung, die funktioniert, und Veränderung, die scheitert.
Innovation ist ein Begriff, der heute inflationär verwendet wird. Und gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Echte Innovation entsteht im Zusammenspiel von Menschen, Strukturen und Ideen und scheitert genau dort, wo dieses Zusammenspiel nicht gelingt.
Der entscheidende Faktor ist selten die Technologie. Es sind die Menschen und die Organisation dahinter. Diese soziale Dimension von Innovation ist mein Forschungs- und Arbeitsfeld, als Berater, Forscher und Hochschullehrer.
Viele Unternehmen wissen, was sie tun, aber nicht mehr, wohin. Geschäftsmodelle entstehen historisch, wachsen organisch und verfestigen sich still. Wer sie nicht regelmäßig analysiert, verwaltet Vergangenheit statt Zukunft zu gestalten.
Ich analysiere Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Ökonomie und Soziologie, nicht nur auf dem Papier, sondern dort, wo sie wirklich funktionieren: in den Entscheidungen, Strukturen und Routinen von Menschen und Organisationen.
Das Ergebnis ist kein Strategiepapier, das im Regal steht. Es ist ein klares Bild davon, was trägt, was bremst und wo echte Entwicklung möglich ist.
Eine empirische Studie über sieben Jahre, 70+ Interviews und sieben Standorte in der Chemieindustrie.
Wie gelingt Innovation in Organisationen wirklich und warum scheitert sie so oft? Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner empirischen Studie. Über sieben Jahre, 70+ Interviews und sieben Standorte in der Chemieindustrie habe ich untersucht, wie neue Ideen intern übertragen, angepasst und verankert werden.
Das Ergebnis ist ein mehrdimensionales Modell des Innovationstransfers:
Ich bringe wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis, in Unternehmen, Hochschulen und Organisationen, die sich wirklich verändern wollen.